Muskelentspannung nach körperlicher Belastung

Die Orthopädie beschäftigt sich mit dem gesamten Bewegungsapparat und neben den Knochen betrifft das auch die Muskeln. Muskeln bereiten oft dann Ärger, wenn sie falsch behandelt wurden – eine angeborene Fehlentwicklung ist dagegen erst die Ausnahme und wird wenn bereits in der Kindheit diagnostiziert und soweit wie möglich therapiert. Für Muskelschmerzen und -blockaden gibt es zwei zentrale Ursachen: Bewegungsarmut, wie viele Menschen mit Schreibtischjob sie erleben und das Gegenteil davon, eine Überlastung.

Von überlasteten Muskeln sind verschiedene Patienten betroffen

Die Gruppe derer, die wegen Überlastungsproblemen zum Orthopäden kommen, ist vielseitig. Zu erst denkt man natürlich auf Bau- oder Lagerarbeiter, die den ganzen Tag schwer tragen müssen und sich früher oder später überfordern oder verheben. Das ist nicht ganz verkehrt, aber es gibt auch andere Risikogruppen: Freizeit- und Leistungssportler etwa, die es mit dem Training übertreiben und in vielen Fällen Mütter, die kleine Kinder und Haushalt die meiste Zeit alleine versorgen und nicht umhin kommen, ab und an etwas hochzuheben, egal ob Kind oder Einkäufe. Entsteht der Schmerz nicht durch eine einzelne ruckartige Bewegung, sondern durch dauerhafte Überlastung, gibt es einige Möglichkeiten, dagegen zu halten. Neben einem entsprechenden Training der Muskeln gehören dazu auch Entspannungspraktiken.

Von der Massage bis Sauna

Am unkompliziertesten sind dabei Techniken, die der Patient alleine zu Hause durchführen kann, wie die progressive Muskelentspannung. So etwas kostet nichts weiter und lässt sich zeitlich flexibel umsetzen, etwa in der Mittagspause oder am Abend, vor dem Zubettgehen. Wenn erforderlich, kann der Orthopäde aber auch Massagen verschreiben, die dann über einen festen Zeitraum regelmäßig wahrgenommen werden müssen und zumindest temporär Abhilfe schaffen, in Verbindung mit einer Änderung der Arbeits- und Bewegungsgewohnheiten auch dauerhaft. Empfehlenswert nach körperlicher Belastung ist außerdem der Aufenthalt in der Sauna. Im städtischen Schwimmbad spart man mit 10er-Karten Geld, ein Dampfbad kaufen (http://www.dampfbadkaufen.com) kann man aber auch für Zuhause. Vor allem bei chronischen Beschwerden macht eine entsprechende Anschaffung durchaus Sinn.